Supply Chain Design schafft den strategischen RahmenLieferservice und Kosten optimieren!

Supply-Chain-Design

Eine leistungsfähige und zukunftssichere Supply Chain entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis eines durchdachten, datenbasierten Designs. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Lieferketten strukturell und strategisch so auszurichten, dass sie effizient, resilient und wachstumsfähig sind.

Ihr Nutzen

Mit unserem Supply-Chain-Design schaffen Sie die Grundlage für operative Exzellenz und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Sie profitieren von niedrigeren Kosten, kürzeren Durchlaufzeiten, höherer Transparenz und einer messbar verbesserten Lieferfähigkeit – auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen.

Unsere Vorgehensweise

Wir analysieren bestehende Wertschöpfungsnetzwerke ganzheitlich end-2-end – von Beschaffung und Produktion über Lager- und Transportkonzepte bis zur finalen Lieferung an den Kunden. Auf Basis fundierter Datenmodelle und klar definierter Zielsetzungen entwickeln wir Supply-Chain-Architekturen, die sowohl aktuelle Anforderungen erfüllen als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigen.

Steffen Möller
Ihr Kontakt:
Steffen Möller
Senior-Managementberater und Partner
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IST-Analyse

Analyse der IST-Situation

  • Supply Chain Netzwerkoptimierungen sind datengetrieben.
  • Im ersten Schritt werden alle Transaktionsdaten (end-2-end) eines repräsentativen Zeitraums (meist 1 Jahr) zur Erstellung eines „digital twin“ von uns aufbereitet und in unser Optimierungssystem LogXpert importiert.
  • Alle Standorte der Lieferanten, Produktionswerke, Lager und Kunden werden automatisch geocodiert damit digitalisiert – über Länderkennzeichen und Postleitzahl, falls notwendig bis auf Straße und Hausnummer.
  • Hinzu kommen Bestandsdaten aller relevanten Lagerstandorte – artikelgenau - entlang der Supply Chain sowie die Kosten für Lagerhaltung und Transport.
  • Stammdaten für Lieferanten, Kunden, Artikel sowie Kapazitätsinformationen der Standorte ergänzen den notwendigen Datenumfang.
  • Es entsteht ein digitales Abbild der Warenströme und Bestände, bewertet mit den realen Kosten.
  • Wir berechnen den Lieferservice im IST-Zustand, insbesondere die Transportlaufzeiten auf der In- und Outboundseite und ermitteln die wesentlichen Kosten- und Leistungskennzahlen.
  • In kompakten Workshops werden die IST-Prozesse transparent, die zum Verständnis der Wirkzusammenhänge einer Supply Chain zwingend dazu gehören.
  • Ziel dieses Schrittes ist ein validiertes Basisszenario – der „digital twin“.
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Definition der zukünf­tigen Anfor­derungen

Definition der zukünftigen Anforderungen

  • Supply Chain Netzwerkoptimierungen werden für einen strategischen Planungszeitraum von 5 bis 10 Jahren erarbeitet.
  • Basierend auf der strategischen Planung eines Unternehmens in den Dimensionen „Märkte“ (regionales Wachstum), „Sortiment“ (Entwicklung des Produktportfolios), „Vertriebskanäle“ (neue Absatzwege zu den Kunden) und „Kunden“ (neue Zielgruppen, Marktanteilsverschiebungen) werden die Daten von uns differenziert auf einen Zielhorizont hochgerechnet und modelliert. Gegebenenfalls in mehreren Szenarien (defensiv, normal, aggressiv).
  • Alle Serviceanforderungen an die zukünftige Logistik werden festgelegt, insbesondere Auftragsdurchlaufzeiten (Lagerabwicklung- und Transport).
  • Es entsteht ein (digitales) Sollbild der zukünftigen Kunden-, Absatz- und Sendungsstruktur mit allen relevanten Restriktionen oder Freiheitsgraden.
  • Ziel dieses Schrittes ist ein hochgerechnetes, auf die Zukunft projiziertes Basisszenario aller Warenströme und Bestände.
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Erarbeitung des Kosten­modells

Erarbeitung des Kostenmodells

  • Für die Optimierung des Supply Chain Netzwerkes auf der Basis der zukünftigen Strukturen werden auch Kostenparameter benötigt, die aus den realen Kosten entwickelt, skaliert und über Entscheidungsmodelle differenziert „gezogen“ werden können.
  • In die Entwicklung des Lagerkostenmodells werden wesentliche Kostenparameter, wie Lohnkosten, Flächen-/Kapazitätskosten, Bestandskosten, Abschreibungen, Materialkosten sowie Kosten für Wartung und Instandhaltung einbezogen.
  • Abhängig von der geografischen Platzierung eines Standortes (high cost oder best cost country) , von seiner Größe, dem Betreibermodell (make or buy) sowie dem Automatisierungsgrad (Durchsatz und Produktivität) entsteht ein differenziertes Kostenmodell, das variable und sprungfixe Kostenverläufe sowie Fixkostenblöcke beinhaltet.
  • Transportkosten unterliegen seit Jahren erheblichen aber uneinheitlichen Kostenveränderungen. Kraftstoffpreise, Fahrerlöhne, Anschaffungskosten für Nutzfahrzeuge, „Road Pricing“, CO²-Zuschläge und nicht zuletzt der große Wettbewerb in der Speditionsbranche sind prägende Einflussfaktoren.
  • Abhängig von der Sendungsstruktur (Pakete, Stückgut, Teilpartien, Komplettladungen) und den genutzten Verkehrsträgern (LKW, Bahn, Schiff, Flugzeug) und den erwarteten Kostenentwicklungen wird für die Berechnung der Transportkosten ein differenziertes Modell aufgebaut.
  • Ziel dieses Schrittes ist ein Kostenmodell, dass für jedwede modellierte Standortkonstellation stimmige Kosten berechnet und die im nächsten Schritt mathematisch optimierten Varianten mit realitätsnahen und plausiblen Kosten belegt.
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Optimierung

Optimierung des Supply Chain Netzwerkes

  • Die eigentliche Optimierung des Supply Chain Netzwerkes basiert auf mathematischen Algorithmen („Mehrdepotplanung“) und Iterationsmodellen, die wir in unserer Software LogXpert abgebildet haben.
  • In dieser hochleistungsfähigen Softwarelösung stecken über 40 Jahre Entwicklung, die dieses Tool zu einem in zahllosen Projekten erprobten Optimierungswerkzeug reifen ließen.
  • In den meisten Fällen werden Szenarien und Varianten mit verschiedenen Zielsetzungen (kostenoptimal versus serviceoptimal) und Freiheitsgraden (komplett Greenfield bis zu möglichst viel Brownfield) gerechnet und über die Kostenmodelle bewertet. Extremwertszenarien zeigen Kipp-Punkte auf und schaffen Sicherheit.
  • Der Weg zum optimalen Szenario ist iterativ. Aus der Reihenfolge der geografischen Platzierung von Standorten und den jeweils zugeordneten Warenströmen und Kunden lassen sich schnell Richtungen erkennen.
  • Dank der heutigen Rechnerleistungen berechnet LogXpert in kurzer Zeit Standortszenarien von einem Zentrallager- bis hin zu „N“ Regionallagerstandorten und bewertet diese nach In- und Outbound-Kosten sowie Laufzeiten. Hinzu kommen die jeweiligen Lagerkosten.
  • Je enger die Ergebnisse der Greenfield-Optimierungen an bestehenden Standortstrukturen sind, umso wesentlicher wird die Nutzung dieser Standorte (Fixierung) in der Optimierung. Je mehr bestehende Standorte in eine optimierte Struktur adaptiert werden können, umso einfacher wird die Transformation werden.
  • Alle Ergebnisse werden intensive mit dem jeweiligen Kunden diskutiert. Für die nicht-monetären Entscheidungskriterien wird gemeinsam eine umfassende und differenzierte Nutzwertanalyse aufgebaut.
  • Ziel dieses Schrittes ist das abgestimmte, optimale Szenario für das Supply Chain Netzwerk der Zukunft, das alle Restriktionen – insbesondere im Kundenservice – erfüllt und zu den niedrigsten Kosten führt. Immer häufiger steht hier auch der CO²-Ausstoß im Fokus und stellt eine wichtige Rahmenbedingung dar.
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Handlungs­empfehl­ung + Mass­nahmen­plan

Handlungsempfehlung

  • Alle Ergebnisse der Optimierungsrechnungen müssen so aufbereitet und dokumentiert / erläutert werden, dass der Weg zum optimalen Szenario nachvollziehbar ist.
  • In der Interpretation der Ergebnisse, der Aufschlüsselung der komplexen Kosten- und Laufzeitverläufe und der Übertragung der Ergebnisse aus der Modellierung in die Realität liegt die große Expertise in der Optimierung von Supply Chain Netzwerken.
  • Die entscheidende Frage ist doch: lassen sich die Ergebnisse der Optimierung, die oft große Kosten- und Servicepotential aufzeigen, auch in die Realität von Unternehmen umsetzen?
  • Standorte zu schließen ist oft mit großen Widerständen und hohen Einmalkosten verbunden; neue Standorte zu eröffnen, ggf. Infrastruktur erst schaffen zu müssen, erfordert Zeit und oft auch hohe Investitionen.
  • Ein Prozesskonzept muss aufzeigen, wie das Supply Chain Netzwerk auf der Seite der Kundenbelieferung einerseits und auf der Seite der Materialwirtschaft und des Bestandsmanagements auf der anderen Seite funktioniert.
  • Ein Business Case führt alle Zahlen zusammen und zeigt mit Investitionen, Betriebskosten bis hin zu den Einmalkosten die Wirtschaftlichkeit auf.
  • Die Umsetzungsmaßnahmen werden entwickelt und mit Zeit- und Ressourcenbedarf in einer Roadmap dargestellt.
  • Ziel dieses Schrittes ist die umfassend geprüfte, abgestimmte Handlungsempfehlung für das Management.